Kanonen & Spatzen

Illustration zum Thema Was kostet eine Website?

22. Oktober 2020 – Neuland

„Was kostet eigentlich …?“

Normalerweise richten sich die Kosten einer Zusammenarbeit nach einem im Vorwege geschätzten Aufwand oder einem vereinbarten Budget, da es sich beim Angebot von Kanonen & Spatzen um eine Dienstleistung handelt. Der Stundensatz beträgt grundsätzlich 99 Euro; ab einem Auftrags­volumen von 8 Stunden oder mehr berechnet Kanonen & Spatzen jedoch einen reduzierten Stundensatz von 90 Euro (auch für die ersten 8 Stunden).

Zu Ihrer Orientierung finden Sie nachfolgend einige Erfahrungswerte, welche Kosten bei gängigen Projekt­vorhaben üblicherweise entstehen.

Was kostet eine Website?

Was eine neue Website kostet, hängt hauptsächlich davon ab, wie individuell das Ergebnis sein soll. Verwechseln Sie „individuell“ an dieser Stelle bitte nicht mit „professionell“ oder gar „hübsch“: Es ist durchaus möglich, mithilfe einer günstigen Lösung zu einer brauchbaren Website zu kommen, mit der Sie Ihr Angebot online vermarkten können. Wie viel Geld Sie „in die Hand nehmen“ sollten, ist selten eine Frage technischer Notwendigkeiten. Maßgeblich ist, was Sie mit der neuen Website in den kommenden 3-6 Jahren erreichen wollen.

Was kostet eine individuelle Website?

„Individuell“ meint an dieser Stelle, dass sich jemand mindestens 2-3 Tage Gedanken über ein individuelles Design macht. Exklusiv für Sie und ausgehend von einem weißen Blatt Papier. Anschließend wird ebenso exklusiv für Sie 4-6 Tage programmiert. Insgesamt ergibt das 6-9 Tage Aufwand – rechnen Sie also mit Kosten von 4.320 bis 6.480 Euro. Besondere Anforderungen wie z. B. Mehrsprachigkeit oder ein Online-Shop können den Aufwand weiter erhöhen.

Was kostet eine günstigere Website?

Greift man auf eine Standardlösung wie einen Website-Baukasten oder ein günstiges WordPress-Theme zurück, spart man einen großen Teil des oben genannten Aufwands. Das Design folgt einer Vorlage und es wird nichts programmiert. Hilfe benötigen Sie hier bei einigen technischen Hand­griffen – und bei den Inhalten der Website. Rechnen Sie in diesem Fall bitte mit Kosten von 720 bis 1.440 Euro für Beratung und redaktionellen Support, damit sich später alle auf Ihrer Website zurechtfinden. Such­maschinen ebenso wie Ihre Besucher­innen und Besucher.

In beiden genannten Fällen entstehen zusätzlich laufende Kosten für das Hosting der Website. Rechnen Sie mit 10 bis 30 Euro pro Monat, je nach Anbieter und abhängig davon, wie viele Besucher­innen und Besucher Sie erwarten. Je nach Anforderung kann das Hosting auch teurer werden.

Da der Aufwand einer Website-Entwicklung nur schwer einzugrenzen ist, gibt es übrigens einen weiteren Beitrag nur zu diesem Thema: Was kostet eine Website?

Was kostet ein E-Mail-Newsletter?

Ähnlich wie beim Hosting einer Website benötigen Sie für den Newsletter-Versand einen speziellen Dienstleister. Derlei gibt es viele, Kanonen & Spatzen empfiehlt regelmäßig das nord­deutsche Unternehmen CleverReach*. Dessen Preise richten sich nach der Anzahl der zu verwaltenden Mail-Adressen – los geht’s zur Zeit bei 9 Euro monatlich für bis zu 250 Empfänger­innen und Empfänger. Wollen Sie ganz klein einsteigen, gibt es auch bei CleverReach* einen eingeschränkten, kostenlosen Tarif. Übrigens ist es aus europäischer Sicht nicht mal für Testzwecke empfehlenswert, auf die populären Angebote von US-amerikanischen Unternehmen zu setzen, da es sich bei Mail-Adressen um personen­bezogene Daten handelt.

Ist Ihre Website technisch einigermaßen auf der Höhe der Zeit, ist es normalerweise kein großer Aufwand, dort ein Anmeldeformular für den Newsletter einzubinden. Rechnen Sie mit einer halben Stunde bzw. 49,50 Euro, wenn Ihre Website und Ihr E-Mail-Dienstleister „miteinander können“.

Wie bei einer Website entstehen auch bei einem E-Mail-Newsletter die wesentlichen Kosten erst, wenn eine Standardlösung nicht mehr ausreicht. Für das individuelle Design und die Programmierung eines Newsletter-Templates sollten Sie mit Kosten von 720 bis 1.800 Euro rechnen.

Was kostet Such­maschinen­optimierung (SEO)?

An dieser Stelle muss man unterscheiden, was gemeint ist. Grundsätzlich ist Suchmaschinen­optimierung immer mittel- bis langfristig ausgelegt. Sie müssen dafür sorgen, dass auf Ihrer Website regelmäßig neue Inhalte erscheinen. Und Ihre Besucher­innen und Besucher müssen auf Ihrer Website finden, wonach sie suchen. Der Aufwand ist also nicht nur potenziell enorm, sondern hängt gleichzeitig davon ab, wie aktiv Ihre Konkurrenz auf diesem Feld bereits ist. Das lässt sich schlicht und ergreifend nicht beziffern – lohnen kann sich der Aufwand aber durchaus.

Aber irgendwo muss man doch anfangen?

Haben Sie sich noch nie mit Such­maschinen­optimierung befasst, ist es häufig so, dass die eigene Website dies­bezüglich bestenfalls dürftig aufgestellt ist. Bis hin zum Schreckens­szenario, dass die eigene Website überhaupt nicht gefunden wird. Ist das der Fall, kann man eventuell einmalig das nachholen was man bei einer Website-Neuentwicklung auch tun würde: Dafür sorgen, dass Such­maschinen verstehen, um wessen Website es sich handelt – und was dort angeboten wird. Das ist ausdrücklich keine langfristig nachhaltige Strategie! Echte Such­maschinen­optimierung erfordert kontinuierliche Arbeit mit der eigenen Website. Aber es kann ein Anfang sein. Rechnen Sie an dieser Stelle bitte mit Kosten von 396 bis 1.440 Euro, abhängig von der Komplexität Ihrer Website.

Gegebenenfalls kann auch bezahlte Online-Werbung eine Alternative oder eine sinnvolle Ergänzung zur Such­maschinen­optimierung sein.

Was kostet Performance-Optimierung?

Meistens taucht dieses Thema im Zusammen­hang mit der oben genannten Such­maschinen­optimierung auf. Weil Such­maschinen der Geschwindigkeit einer Website (mutmaßlich) einen hohen Stellenwert einräumen, sollen der bestehenden Website Beine gemacht werden. Leider lässt sich der zu erwartende Aufwand auch an dieser Stelle kaum seriös beziffern, weil er davon abhängt, was bisher geschah. Ist Ihre Website technisch zeitgemäß und hand­werklich sauber erstellt – liegt aber auf einem lahmen Server? Dann kann schon ein Tarif-Upgrade helfen – oder der Umzug zu einem schnelleren Hoster. Im Falle von WordPress-Websites hat Kanonen & Spatzen diesbezüglich sehr gute Erfahrungen mit dem Hoster Raidboxes* aus Münster gemacht. Für den Umzug einer WordPress-Website rechnen Sie bitte mit 1 Stunde Aufwand, also Kosten von 99 Euro (zuzüglich zu den Kosten des Hostings).

Leider ist es jedoch häufig so, dass sich zum Zeitpunkt der Anfrage noch nie jemand Gedanken um die Geschwindigkeit der Website gemacht hat. Dement­sprechend dürftig ist sie aufgestellt. Manchmal kann man mit überschau­barem Aufwand zumindest die größten Probleme beheben – aber meistens wird der Aufwand im Vergleich zum erzielten Effekt schnell unverhältnis­mäßig. Da eine langsame Website häufig gleichzeitig noch andere Probleme hat (nicht selten gravierendere), sollten Sie an dieser Stelle nicht mehr als 198 bis 297 Euro investieren.

Was kostet Online-Werbung?

Online-Werbung kommt häufig dann zum Einsatz, wenn Suchmaschinen­optimierung (siehe oben) zu langwierig ist. Mit bezahlten Anzeigen in Such­maschinen oder beworbenen Beiträgen in sozialen Netzwerken kann man sehr schnell Besucher­innen und Besucher auf die eigene Website lenken. Zahlen tut man normaler­weise pro Klick auf die Anzeige oder dafür, wie oft sie angezeigt wurde (sogenannte „Impressionen“). Was das kostet, hängt vereinfacht gesagt davon ab, in welcher Branche Sie arbeiten und was Ihrer Konkurrenz diese Klicks wert sind.

Das kann bei 60 Cent pro Klick losgehen, aber auch Preise von mehreren Euro pro Klick sind keine Seltenheit. Um Streuverluste zu minimieren, kann man die Ausspielung der Anzeige sehr genau steuern, worin sich die verschiedenen Plattformen jedoch unterscheiden. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Google weiß ziemlich genau, wonach man sucht – während Facebook ziemlich genau weiß, wer man ist. Welches Budget Sie der jeweiligen Plattform einräumen, ist theoretisch vollkommen beliebig. Sie sollten jedoch darauf vorbereitet sein, dass Sie zuerst einige hundert Besucherinnen und Besucher akquirieren müssen, bevor Sie einen nennenswerten Effekt erzielen.

Auf impulse.de gibt es einen lesenswerten Artikel zu diesem Thema: Welche Online-Werbung sich für Ihr Unternehmen lohnt

Kampagnen & Landing Pages

Da im Falle von bezahlter Online-Werbung jeder Klick Geld kostet, begnügt man sich normalerweise nicht damit, einfach eine Anzeige einzurichten und damit die eigene Startseite zu bewerben. Stattdessen versucht man anhand mehrerer Anzeigen, die wiederum auf spezielle Unterseiten Ihrer Website verweisen (sogenannte „Landing Pages“), die sogenannte „Conversion Rate“ zu maximieren. Das ist der Prozentsatz derjenigen, die von Besucherinnen und Besuchern tatsächlich zu Kundinnen und Kunden werden.

Um mittels Online-Werbung also nicht einfach sehr schnell sehr viel Geld auszugeben, ohne auch die Ergebnisse zu messen und zu optimieren, sollte man vorher also einige „Haus­aufgaben“ machen. Was will man bewerben? Wen will man erreichen? Was sollen die Umworbenen tun? Rechnen Sie bitte mit Kosten von 396 bis 1.080 Euro, um zumindest die grund­legendsten Tools einzurichten sowie einige Anzeigen und Landing Pages vorzubereiten – zuzüglich zum Werbebudget und abhängig davon, wie gut sich Ihre bestehende Website für diesen Zweck eignet.

Beachten Sie bitte, dass es sich bei den genannten Preis­spannen ausdrücklich nicht um Angebote von Kanonen & Spatzen handelt, sondern um frei­bleibende Aufwands­schätzungen anhand von Beispiel­projekten.

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